Meister der Saison 2020 – Markolo!

 „Ja nun, wenn du alle Spiele gewinnst, gewinnst du das Event! Ich bin gut in das erste Spiel gekommen und habe mich mit dem Ball auf dem ungewohnten Terrain sehr gut zurechtgefunden. So ein Spiel geht halt bis 9 Punkte und manchmal darüber hinaus, da musst du physische und psychische Stärken beweisen. Während es gegen The Mole, Laxer, Rocket und Eluffo nicht ganz so deutlich ausging, waren alle anderen Gegner an diesem Tag eher Kanonenfutter. Aber das ist dann das auch letztendlich das Ergebnis einer akribischen Vorbereitung inkl. Video- und Gegneranalyse.

Ja gut, du musst dann auch eher ein Stan Libuda, Klaus Fischer oder Ebbe Sand sein, damit die Dinger den Weg in den Winkel bzw. auf die Platte finden. Und ich sach ma so, da is es egal ob du in Buer oder Bulmke-Hüllen spielst, ob auf Holz oder Stein, wat zählt, is nur auffe Platte!

Mit mir wären Sie 2001 nicht mal… äh nicht nur Meister der Herzen geworden!“

 

Nun lag es offensichtlich nicht am Trikot des Ruhrpott-Vereines, dass sich Markolo seine 2. Meisterschaft an diesem Abend sicherte. Vielmehr gewann das Event der 12-Kämpfer, der bereits die gesamte Saison durch hervorragende Leistungen auffiel.

Wieder einmal stand ein Ball im Fokus des 12-Kampfs Lübeck. Und so trafen sich mit 15 Jungs ein fast vollständiger 12-Kampf – Club Lübeck an der Cesar-Klein-Gemeinschaftsschule in Ratekau, die 4 Platten anboten. Es sollte Headis, auch Kopfballtischtennis genannt, gespielt werden und, wie es der Name bereits vermuten lässt, ging es um Kopfbälle. Diese sollten aber nicht im Netz versenkt, sondern auf einer Tischtennisplatte aus Beton, wie man sie auf einer Vielzahl an Schulhöfen findet, platziert werden. Das Objekt der Begierde ist ein ca. 100 gr. und im Umfang ca. 50 cm. großer Ball. Dieses Leichtgewicht hat die tückische Angewohnheit, leicht zu springen und so verursacht eher der Gegner als das Spielgerät Kopfschmerzen.

 

Rocket und The Mole lieferten sich ein spannendes Duell

Gespielt wurde wie folgt: die Angabe wurde durch Sching, Schang, Schong, Brunnen, Feuerball, Todesstern und Wurmloch ausgelost. Der Sieger dieses ersten (oftmals spannenderen) Battles, musste den Ball zuerst auf seiner, dann auf die Seite des Gegners köpfen. Bei einem Netzroller bei der Angabe wurde diese wiederholt, ansonsten gab es einen ersten Punkt für den Gegner. Nach 3 gespielten Punkten wechselte die Angabe.

Nach der Angabe darf der Ball beim Retournieren nur noch auf der gegnerischen Seite der Platte aufkommen, nicht auf der eigenen. Berührt er die eigene Seite, ist es ein Fehler und der Gegner bekommt einen Punkt.

Für den Sieg des Spiels bedarf es mindestens eines 2 Punkte Vorsprungs. Beim Stand von 8 : 8 wurde so lange weitergespielt, bis ein Spieler dieses erreichte. Um es gleich vorweg zu nehmen, es gab keine epischen Tiebreaks wie im Tennis.

 

Starker Kopfball von Rocco…

…den Eluffo noch stärker retournierte!

 

The Mole (2.) und Eluffo (3.) waren an der Platte ebenfalls sehr stark und verloren nur 2 bzw. 3 Partien von 15. Leistungen, die an anderen Tagen zum Sieg reicht. Während The Mole durch eine hervorragende Beinarbeit überzeugte, retournierte Eluffo wie eine Wand (fast) alles. Vierter mit 30 Punkten (+32 Goals) wurde an dem Abend Philipp Stursberg, der (noch) als Gast antrat und später einstimmig im Club aufgenommen wurde. Herzlich willkommen, Phil.

 

Phillip war oft nur schwer zu schlagen. Hier siegte er im Tiebreak gegen G-Man 12-10

 

 

starkes Battle zwischen Mikka und Laxer. Im Hintergrund Rockets Oberarm

 

Platz 5 erreichte Mikka mit ebenfalls 30 Punkten (+28 Goals), der sich nur auf Grund des 4 Tore schlechteren Torverhältnisses geschlagen geben musste. Beide lieferten den Gegnern harte Matches und hätten eine bessere Platzierung verdient gehabt.

Laxer wusste nicht nur durch laszive Posen zu beeindrucken

 

Laxer auf Platz 6 gewann ebenfalls mehr Spiele, als er verlor. Rocket (7.) und G-Man (Platz 8) mussten genauso viele Niederlagen einstecken, wie sie Siege errangen. In diesem Fall setzte sich Rocket auf Grund der besseren Differenz von 2 Goals durch.             Platz 9 ging an Bär, der sich, je länger das Turnier ging, kontinuierlich steigerte.

 

3π spielte sehr konzentriert gegen Rocket und siegte verdient

 

Platz 10 erkämpfte sich 3π, der sich sichtlich freute. Pille (11. mit 12 Punkten), Das Tier (12. Ebenfalls mit 12 Punkten, aber schlechterem Torverhältnis) und Limbo (13., 9 Punkte) konnten nicht mehr als den ein oder anderen Achtungserfolg erzielen. Rocco (14. mit 6 Punkte) und Elkimo (15. auch 6 Punkte) stritten sich um die rote Laterne. Auf Grund der mehr erlangten Goals lag Rocco dann doch deutlich vor Elkimo, obwohl er das Duell gegen Elkimo verlor, dafür aber Rocket in die Schranken wies. Es wurden an diesem Abend 120 Spiele gespielt und es war ein Riesenspaß. Auch ohne große Kenntnisse waren oft sehr enge spiele dabei und fast jeder konnte jeden schlagen.

 

Das Podest: Markolo vor The Mole und Eluffo

Nun denn, lieber Markolo, herzlichen Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft 2019 – 2020. In einer Saison, die geprägt durch Corona, warst du eine Konstante. Du warst „der Kurier und Leuchtturm der Gerechtigkeit, der einzig Würdige, der Großmeister aller Sieger, der Charmanten, der Liebenswerte, der Weltmeister der Herzen, der Lampion der Glückseligkeit, die Trockenhaube der Erleuchtung, der Waldmeister der 16-Ender, das Aushängeschild einer, deiner Generation, die gute Seite der Macht, der einzig Wahre, der Mann, dem das Siegen gegeben ist, überhaupt, dem einzig wahren MANN, der Stern an meinem, unserem Himmel,  der anmutig Animalische, der exzellente Ballkünstler, der Inbegriff des Spektakulären, die stilvolle Unwiderstehlichkeit, des sensationell Rasanten!“ (Zitat Tammo – aktuell Zweiter der Saisonwertung)

 

Davor zieht der Zweitplatzierte (nicht nur) seinen Hut (aus)

 

Hier könnt ihr euch inspirieren lassen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=tdUTv8O1HZA

 

https://www.youtube.com/watch?v=skxagVPbVro

 

Viel Spaß!