Eine Minute kann lang sein. Einhändig, über dem Abgrund hängend, oder zufällig in das Finale von GNTM zu zappen – ja, da mag der Calmund auf dem Sekundenzeiger hocken. Eine Minute vermag aber auch wie ein Wimpernschlag daherzukommen. Man stelle sich romantische Zweisamkeit vor und….upps, „das ist mir ja noch nie passiert“. Nun ist nichts über das Kopulationsgeschick der einzelnen 12-Kämpfer des Rekordweltmeisters bekannt, aber dass sie alle hervorragende Allrounder sind, steht wohl nicht zur Diskussion. Und so trafen sich am 15. Januar 2009 die 12-Kämpfer, um im Wettkampf „Minute-to-win-it“ ihr Geschick in 5 Wettkämpfen unter Beweis zu stellen.

Wurf-Golf, möchte man meinen, ist eine Art Rückrufaktion, im Rahmen derer Besitzer eines Mittelklasse-VWs unter großem Hallo ihre Karren verklappen. Weit gefehlt! Wurfgolf ist eine anspruchsvolle Leistungssportart, welche Kraft, Koordination, Konzentration, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz fordert.

Ein Leistungsportfolio, dass praktisch nur ein gestandener 12-Kämpfer vorzeigen kann.

Beim Wurfgolf wirft man Golfbälle. Darum geht´s. Man wirft seinen Ball, läuft hinterher, hebt ihn auf und wirft ihn wieder weg. Das wiederholt man so oft, bis man auf dem Green vor der roten Fahne steht, die in einem Loch steckt. Hier nimmt man einen Schläger, den Putter, mit Hilfe dessen man Ball und Loch vereint. Klingt geil? Ist es auch.

Das liegt nicht zuletzt am Austragungsort: Im altehrwürdige Maritim Golfpark Ostsee in Warnsdorf trafen sich 13 gottgleiche Zwölfkämpfer, um ihre Kräfte und Skils zu messen. Besten Dank an Rocco, dessen Silberzunge uns dieses Spektakel ermöglicht hat.

Der Norddeutsche gilt gemeinhin als maulfaul und das ist er auch. Vor allem lautstarker Streit wird hierzulande nicht gern gehört. Um einen zünftigen Ehekrach wortkarg, aber trotzdem lautstark zu zelebrieren, hat sich deshalb mancherorts die Kultur des Haushaltsgerätewurfs etabliert. Dieser ermöglicht nicht nur einen ganzen Blumenstrauß an Emotionen zu kommunizieren, man vermag auch Nachbarn und anderen Interessierten nonverbal den Grund des aktuellen Zerwürfnisses mitzuteilen: Fliegende Teller… Fliegende Autoteile… Fliegende Mikrowelle…

So selbsterklärend und mitteilsam die Methode, so kritisch die Nachbarn. Beim Haushaltsgerätewurf muss auch die Weite stimmen. Wer hier schwächelt sieht sich nicht selten einer Mauer vorwurfsvollen Schweigens gegenüber.

 

Das Brodtener Steilufer an der Lübecker Bucht, welches gerne zu den schönen Spaziergängen bei frischer Ostseebrise einlädt, war am 28.04.19 Austragungsort des Events „Crossrunning / MTB“. Auf Grund der Windgeschwindigkeiten von 20km/h und Sonnenschein, wäre ein ausgedehnter Spaziergang mit dicker Jacke durchaus angenehm gewesen. Ziel war es jedoch die 4,3 Km von Travemünde nach Niendorf schnellst möglich zu Fuß und zurück mit dem Fahrrad zu absolvieren.

 

Zappenduster war es sprichwörtlich beim  113. Wettbewerb der Lübecker 12 Kämpfer. Der 12-K Lübeck war zu Gast bei der Blindenschule BZBS im Herzen Hamburgs. Die Disziplin hieß, man mag es nicht glauben: Blindenfussball.

Kein geringerer als der Torschütze des Tor des Monats August 2018 Serdal Celebi wies uns gemeinsam mit dem Cheftrainer  Wolf Schmidt vom FC. St. Pauli  in die Fein- und (Gemein-)heiten des grazilen Blindenfussballs ein. Chapeau.